Als Interactive Media Designer bringst du Marken und Geschichten auf Bildschirme, vom Handy bis zur grossen Leinwand. Du arbeitest in Agenturen, Redaktionen oder Kommunikationsabteilungen und verbindest Gestaltung mit Technik.
So erklärst du’s deinem Grosi
„Ich gestalte Websites, Apps und kurze Filme so, dass man sie gern anschaut und ohne Anleitung versteht.“
Das hörst du im Job ständig
Kannst du das Logo noch ein bisschen grösser machen?
Auf einen Blick
- AbschlussEidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ)
- Dauer4 Jahre
- LernorteLehrbetrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse
- SchuleAbgeschlossene obligatorische Schule. Manche Lehrbetriebe machen einen Eignungstest. Hilfreich sind gute Noten in Deutsch, Englisch und Bildnerischem Gestalten.
- BerufsmaturitätWährend der Lehre möglich (BM1) oder danach (BM2)
- BerufsfeldGestaltung und Druck
Was du in der Lehre machst
Am Morgen sitzt du mit dem Team zusammen und besprichst, was die Kundschaft für ihre neue Kampagne braucht. Danach skizzierst du Ideen, baust einen Prototyp für eine Website oder schneidest einen kurzen Trailer. Manchmal stehst du selbst hinter der Kamera oder nimmst Ton auf. Zum Schluss testest du, ob Leute deine App oder Seite ohne Hilfe bedienen können, und passt sie an.
Wo du später arbeitest
- KommunikationsagenturHier entstehen Kampagnen, Websites und Social-Media-Inhalte für ganz unterschiedliche Firmen.
- Radio, TV und Online-RedaktionDu produzierst Clips, Grafiken und Animationen, die schnell online gehen.
- GrafikatelierIn kleinen Teams gestaltest du interaktive Auftritte von der Idee bis zur Veröffentlichung.
- KommunikationsabteilungGrössere Firmen und Behörden haben eigene Leute für ihre digitalen Kanäle.
Das solltest du mitbringen
- KreativitätDir fallen zu einem Thema gleich mehrere Bilder, Farben und Ideen ein.
- TechnikfreudeNeue Software und Geräte schreckst du nicht ab, du probierst sie gerne aus.
- TeamgeistDu arbeitest gerne mit anderen an einem gemeinsamen Ergebnis.
- PlanungAuch kurz vor der Abgabe behältst du den Überblick über deine Aufgaben.
Was du in der Lehre verdienst
Lohnempfehlung pro Monat. Dein Lehrbetrieb kann auch mehr zahlen.
| 1. Lehrjahr | CHF 700 |
|---|---|
| 2. Lehrjahr | CHF 900 |
| 3. Lehrjahr | CHF 1'100 |
| 4. Lehrjahr | CHF 1'500 |
Quelle: berufsberatung.ch, Lohnempfehlungen. Was du wirklich bekommst, steht in deinem Lehrvertrag.
Was dir nach Abzügen, Krankenkasse und Abo bleibt, rechnest du im Lohn-Rechner aus.
Nach der Lehre
Nach der Lehre kannst du dich mit einer Berufsprüfung, zum Beispiel als Multimedia Content Creator, weiter spezialisieren. Die höhere Fachprüfung als Publikationsmanager oder eine höhere Fachschule im Bereich Medien sind weitere Wege. Mit Berufsmaturität steht dir ein Studium in Visueller Kommunikation an einer Fachhochschule offen.
Wann bewerben als Interactive Media Designer?
Die Lehre beginnt meist im August. Viele Lehrbetriebe schreiben ihre Lehrstellen rund ein Jahr vorher aus und vergeben sie im Herbst und Winter, andere suchen bis in den Sommer.
- In der 2. SekBerufe kennenlernen und Schnupperlehren machen, oft in den Ferien.
- Ab dem Sommer vor der 3. SekLehrstellen suchen und dich bewerben.
- Nach der ZusageLehrvertrag unterschreiben, das Berufsbildungsamt genehmigt ihn.
Deinen ganzen Zeitplan findest du im Ratgeber Lehrstelle finden, alle Schritte in der Lehre-Roadmap.
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Muster-Motivationsschreiben für die Lehre als Interactive Media Designer
Ein kurzes Muster zum Anpassen. Alles in eckigen Klammern ersetzt du durch deine eigenen Angaben.
Bewerbung um eine Lehrstelle als Interactive Media Designer/in EFZ ab August [Jahr] Sehr geehrte Frau [Name] Für unser Klassenlager habe ich einen kurzen Film gedreht, geschnitten und mit Musik und Titeln versehen. Als die ganze Klasse beim Abschlussabend gelacht hat, wusste ich, dass ich mit Bild, Ton und Gestaltung arbeiten möchte. Zurzeit besuche ich die Sek [Niveau] in [Schule]. Im Bildnerischen Gestalten und in Medien und Informatik habe ich gute Noten, und in meiner Freizeit gestalte ich Beiträge für den Kanal unseres Unihockeyclubs. In meiner Schnupperlehre bei [Betrieb] durfte ich an einem Prototyp für eine Website mitarbeiten und ihn mit Testpersonen ausprobieren. Das hat mir gezeigt, wie viel Planung hinter einer einfachen Bedienung steckt. Ihr Betrieb gefällt mir, weil Sie [Grund, zum Beispiel: Projekte von der Idee bis zum fertigen Film umsetzen]. Gerne stelle ich Ihnen meine Arbeiten in einem persönlichen Gespräch oder in einer Schnupperlehre vor. Freundliche Grüsse [Vorname Nachname]
Das passt du an: Ersetze den Lagerfilm durch ein eigenes Projekt und leg einen Link zu deinem Portfolio bei.
Aufbau und Tipps findest du im Ratgeber Motivationsschreiben für die Lehrstelle.
Typische Fragen im Vorstellungsgespräch als Interactive Media Designer
Auswendig lernen musst du nichts. Überleg dir aber zu jeder Frage einmal, was du sagen würdest, am besten mit einem Beispiel aus Schule, Schnupperlehre oder Freizeit.
- Welche Website oder App findest du besonders gut gemacht, und warum? Tipp: Der Betrieb will sehen, dass du genau hinschaust. Nenne ein konkretes Beispiel und erkläre, was an Navigation, Farben oder Animation gut funktioniert.
- Zeig uns eine Arbeit, auf die du stolz bist. Tipp: Bring ein kleines Portfolio mit, etwa einen Clip vom Klassenlager, ein selbst gestaltetes Plakat oder eine Website aus dem Informatikunterricht, und erzähl, wie du vorgegangen bist.
- Wie reagierst du, wenn die Kundschaft deinen Entwurf nicht mag? Tipp: Zeig, dass du Kritik als Hinweis nimmst. Erzähl zum Beispiel, wie du ein Schulprojekt nach dem Feedback der Lehrperson verbessert hast.
- Mit welchen Programmen hast du schon gearbeitet? Tipp: Ehrlich bleiben ist wichtig. Ob Canva, CapCut, Figma oder ein Fotoprogramm: Erzähl, was du damit gemacht hast und was du noch lernen möchtest.
- Wie findest du heraus, ob andere deine Seite verstehen? Tipp: Benutzerfreundlichkeit ist ein Kern des Berufs. Eine gute Antwort: Ich lasse Freunde oder Familie etwas ausprobieren, schaue zu, wo sie hängen bleiben, und passe es an.
Ablauf, Kleidung und eigene Fragen: Ratgeber zum Vorstellungsgespräch.
Häufige Fragen zur Lehre als Interactive Media Designer/in EFZ
Wie lange dauert die Lehre als Interactive Media Designer/in EFZ?
Die Lehre dauert 4 Jahre und endet mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ). Du lernst im Lehrbetrieb, in der Berufsfachschule und in überbetrieblichen Kursen.
Welche Schule brauche ich für die Lehre als Interactive Media Designer/in EFZ?
Abgeschlossene obligatorische Schule. Manche Lehrbetriebe machen einen Eignungstest. Hilfreich sind gute Noten in Deutsch, Englisch und Bildnerischem Gestalten.
Was verdiene ich in der Lehre als Interactive Media Designer/in EFZ?
Laut Empfehlung der Berufsverbände im 1. Lehrjahr CHF 700 und im 4. Lehrjahr CHF 1'500 im Monat. Was du wirklich bekommst, steht in deinem Lehrvertrag.
Kann ich während der Lehre die Berufsmaturität machen?
Ja, in diesem Beruf ist die Berufsmaturität während der Lehre möglich (BM1). Sie öffnet dir den Weg an eine Fachhochschule. Du kannst sie auch nach der Lehre machen (BM2).
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Angaben zu Abschluss, Dauer, Voraussetzungen und Weiterbildung: berufsberatung.ch: Interactive Media Designer/in EFZ, Stand 10/2026. Die Texte auf dieser Seite schreibt Jimmy selbst. Alle Angaben ohne Gewähr.
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